Die Tiroler Festspiele Erl 2026
01.02.26 - 31.12.26 Erl, Tirol, Österreich

Die Tiroler Festspiele Erl 2026

Oper, Konzerte und Musiktheater

Der Festspielkompass 2026

Die Tiroler Festspiele Erl verbinden Oper, Konzert und zeitgenössisches Musiktheater im Festspielhaus und im Passionsspielhaus. Unter der Intendanz von Jonas Kaufmann reicht das Programm von Richard Wagner und Giacomo Puccini bis zu neuen Musiktheaterproduktionen und großen Orchesterkonzerten.

Vom 16. bis 26. Juli 2026 stehen noch neun Veranstaltungen des Sommerprogramms bevor. Dazu gehören Wagners „Der fliegende Holländer“ im Passionsspielhaus, die österreichische Erstaufführung von Philip Venables’ Oper „We Are The Lucky Ones“, der Doppelabend mit Berlioz’ „Cléopâtre“ und Puccinis „Suor Angelica“ sowie eine konzertante Aufführung von Bizets „Carmen“. Konzerte und eine Lesung mit Musik ergänzen das Opernprogramm.


Ausklang vom 1. bis 3. Oktober 2026

Das dreitägige Herbstfestival Ausklang eröffnet die neue Spielzeit der Tiroler Festspiele Erl. Kurator Andreas Schett bringt Künstlerinnen und Künstler aus Klassik, Volksmusik, Jazz, Pop und Weltmusik zusammen. Die Begegnungen zwischen unterschiedlichen Musikrichtungen stehen dabei im Mittelpunkt.

Bei Ausklang I sind das Leonkoro Quartet, David Helbock’s Random/Control und die Musicbanda Franui zu hören. Der zweite Abend verbindet Malakoff Kowalski mit den Strottern, der JazzWerkstatt Wien und Franui. Zum Abschluss treffen das Maxi Pongratz Trio, das finnische Mundharmonikaquartett Sväng, die Sopranistin Anna Prohaska und die Jazzformation Shake Stew auf die Musicbanda Franui.


Winterprogramm vom 6. Dezember 2026 bis 6. Jänner 2027

Am 6. Dezember eröffnen die Tiroler Festspiele Erl das Dezemberprogramm mit Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium. Julius Zeman leitet das Orchester und den Chor der Tiroler Festspiele sowie die Solistinnen und Solisten Alina Wunderlin, Anita Monserrat, Manuel Günther und Michael Nagl.

Am 13. Dezember folgt Giuseppe Verdis „Nabucco“ in konzertanter Aufführung. Unter der musikalischen Leitung von Asher Fisch sind Gabriele Viviani in der Titelrolle und Anastasia Bartoli als Abigaille zu hören.

Das Familienkonzert „Ein Bauer namens Verdi“ erzählt am 20. Dezember mit Musik und szenischen Elementen vom Leben des jungen Giuseppe Verdi und seinen ersten Schritten in die Welt der Oper.

Am 27. Dezember feiert die szenische Neuproduktion von „La traviata“ Premiere. Eine weitere Aufführung findet am 30. Dezember statt. Julia Muzychenko singt Violetta Valéry, Dumitru Mîțu ist als Alfredo Germont zu erleben. Mariame Clément führt Regie, die musikalische Leitung übernimmt Asher Fisch.

Das Silvesterkonzert beschließt das Veranstaltungsjahr am 31. Dezember. Sopranistin Maria Agresta gestaltet gemeinsam mit dem Orchester der Tiroler Festspiele Erl und Dirigent Riccardo Frizza eine Operngala mit Werken von Vincenzo Bellini, Giuseppe Verdi und Giacomo Puccini.

Am 1. Jänner 2027 eröffnet das Neujahrskonzert das neue Veranstaltungsjahr. Beomseok Yi leitet das Orchester der Tiroler Festspiele Erl, als Solist ist der Geiger Giuseppe Gibboni zu hören. Das Programm verbindet Werke von Franz von Suppè, Camille Saint-Saëns, Fritz Kreisler, Johann und Josef Strauß, Jules Massenet und Pablo de Sarasate.

Den Abschluss der Winterfestspiele bildet am 6. Jänner 2027 das Dreikönigskonzert. Unter der Leitung von Asher Fisch spielt Alessandro Taverna Beethovens fünftes Klavierkonzert. Danach erklingt Tschaikowskis sechste Symphonie „Pathétique“.

Alle Termine, Beginnzeiten, Besetzungen und Spielstätten finden Sie in der Programmübersicht im unteren Bereich dieser Seite. Die Kartenbestellung erfolgt direkt über die offizielle Website der Tiroler Festspiele Erl.


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Kulturwochenende in Tirol

Erl liegt im Tiroler Unterland nahe Kufstein und ist seit 1997 fester Bestandteil der österreichischen Festspiellandschaft. Das Festspielhaus Erl mit moderner Architektur und das benachbarte Passionsspielhaus als traditionsreicher Holzbau bilden gemeinsam das Festspielareal am Mühlgraben.

Ein Besuch der Tiroler Festspiele Erl 2026 lässt sich mit einem Aufenthalt im Kufsteinerland verbinden. Die Region bietet Berglandschaft, gut ausgebaute Infrastruktur und kurze Wege zwischen Unterkunft und Spielstätten. Für Ihre Planung 2026 empfiehlt es sich, Termin, Spielstätte und Beginnzeiten im Vorfeld abzugleichen. Mehr dazu hier.


Häufige Fragen

Anreise
Erl ist über die Inntalautobahn gut erreichbar. Parkmöglichkeiten befinden sich in unmittelbarer Nähe des Festspielhauses Erl und des Passionsspielhauses. Auch eine Anreise mit der Bahn über die Bahnhöfe im Tiroler Unterland ist möglich.

Wann da sein
Es wird empfohlen, etwa 30 Minuten vor Beginn der jeweiligen Veranstaltung 2026 vor Ort zu sein, um Einlass, Garderobe und Platzsuche einzuplanen.

Sitzplatz
Informationen zu Sitzplatzkategorien und Saalplänen für das Festspielhaus Erl und das Passionsspielhaus finden Sie auf der offiziellen Website der Tiroler Festspiele Erl 2026.

Barrierefreiheit
Angaben zur Barrierefreiheit in beiden Spielstätten sind auf der offiziellen Website der Tiroler Festspiele Erl abrufbar.

Storno
Die geltenden Bedingungen zu Umtausch oder Storno für Veranstaltungen der Tiroler Festspiele Erl 2026 entnehmen Sie bitte den Informationen des Veranstalters.

Dresscode
Der Veranstalter weist für den Besuch im Festspielhaus auf eine dem Anlass entsprechende Garderobe hin. Details finden Sie auf der offiziellen Website.


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Programm
ERÖFFNUNGSKONZERT 2026
Musikalische Leitung: Asher Fisch
Sopran: Lidia Fridman
Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Alban Berg (1885–1935)
Drei Bruchstücke aus der Oper „Wozzeck“

Anton Bruckner (1824–1896)
Symphonie Nr. 3 d-Moll
Hector Berlioz: CLÉOPÂTRE | Giacomo Puccini: SUOR ANGELICA
Musikalische Leitung: Edward Gardner

Regie: Deborah Warner
Bühnenbild und Kostüme: Antony McDonald
Licht: Urs Schönebaum

Cléopâtre: Véronique Gens
Schwester Angelica: Corinne Winters
Die Fürstin: Alice Coote
Die Äbtissin: Elena Zilio
Schwester Eiferin: Enkelejda Shkoza
Die Lehrmeisterin: Marta Pluda
Schwester Genoveva: Christina Gansch
Schwester Osmina: Maria Knihnytska
Schwester Dolcina: Anna Cavaliero
Schwester Pflegerin: Sayumi Kaneko
1. Almosensucherin: Zoe Hippius
2. Almosensucherin: Antonia Salzano
1. Novizin: Chiara Polese
1. Laienschwester: Tamar Otanadze
2. Laienschwester: Vera Maria Bitter

Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl

Cléopâtre ist eine Kantate des 26-jährigen Hector Berlioz, die dieser zum Wettbewerb Prix de Rome einreichte. Sie erzählt in Form eines Monologs Kleopatras die letzten Minuten, die der Ägyptischen Königin nach ihrer Einnahme des tödlichen Gifts verbleiben. Die Szene ist eine der eindrucksvollsten Kompositionen von Berlioz. Ähnlich Suor Angelica ist sie von einer lichten Durchlässigkeit geprägt.

Suor Angelica ist eine der weniger bekannten Opern von Giacomo Puccini und Teil des Trittico, zu dem weiters Il tabarro und Gianni Schicchi gehören. Die Handlung spielt in einem toskanischen Kloster im 17. Jahrhundert und erzählt die Geschichte der Ordensschwester Angelica, die, von der Oberin erpresst und gegängelt, vom Tod ihres Kindes erfährt und sich aus Kummer vergiftet. Die Musik ist für Puccini untypisch transparent und luftig.
LET'S DANCE!
Konzertmeister: Daniel Bard
Violoncello: Hayoung Choi
Kammerorchester Basel

Giacomo Puccini (1858–1924)
Drei Menuette für Streichquartett A-Dur
(Bearbeitung für Kammerorchester: Matthias Arter)

Peter I. Tschaikowski (1840–1893)­
Variationen über ein Rokoko-Thema für Violoncello und Orchester op. 33

Johannes Brahms
Serenade Nr. 2 A-Dur op. 16
Fünf Ungarische Tänze für Cello und Orchester (Arr. Vladimir Kobekin)
MARTINEE
Musikalische Leitung: Asher Fisch
Klavier: Francesco Piemontesi
Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 25 C-Dur KV 503

Anton Bruckner (1824–1896)
Symphonie Nr. 3 d-Moll
Klavierabend: SOPHIA LIU
Klavier: Sophia Liu

„A star is born“ schrieb ein englischer Kritiker, als „Phänomen“ bezeichnete sie ein deutsches Fachmagazin: Die erst sechzehnjährige kanadische Pianistin Sophia Liu begeistert bereits auf den Konzertpodien der Welt. In Erl präsentiert sie sich erstmals, mit einem brillanten klassisch-romantischen Programm.

Peter I. Tschaikowski (1840–1893)­
Nussknacker-Suite (arr.: Michail Pletnjow)

Franz Schubert (1797–1828)
Impromptus D 935 Nr. 3 B-Dur und Nr. 4 f-Moll

Frédéric Chopin (1810–1849)
aus den Etüden op. 10:
Nr. 1 C-Dur, Nr. 2 a-Moll, Nr. 4 cis-Moll, Nr. 5 Ges-Dur, Nr. 8 F-Dur, Nr. 12 c-Moll
Nocturne H-Dur op. 9 Nr. 3
Ballade Nr. 1 g-Moll op. 23
Variationen über „Là ci darem la mano“ op. 2
Hector Berlioz: CLÉOPÂTRE | Giacomo Puccini: SUOR ANGELICA
Musikalische Leitung: Edward Gardner

Regie: Deborah Warner
Bühnenbild und Kostüme: Antony McDonald
Licht: Urs Schönebaum

Cléopâtre: Véronique Gens
Schwester Angelica: Corinne Winters
Die Fürstin: Alice Coote
Die Äbtissin: Elena Zilio
Schwester Eiferin: Enkelejda Shkoza
Die Lehrmeisterin: Marta Pluda
Schwester Genoveva: Christina Gansch
Schwester Osmina: Maria Knihnytska
Schwester Dolcina: Anna Cavaliero
Schwester Pflegerin: Sayumi Kaneko
1. Almosensucherin: Zoe Hippius
2. Almosensucherin: Antonia Salzano
1. Novizin: Chiara Polese
1. Laienschwester: Tamar Otanadze
2. Laienschwester: Vera Maria Bitter

Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl

Cléopâtre ist eine Kantate des 26-jährigen Hector Berlioz, die dieser zum Wettbewerb Prix de Rome einreichte. Sie erzählt in Form eines Monologs Kleopatras die letzten Minuten, die der Ägyptischen Königin nach ihrer Einnahme des tödlichen Gifts verbleiben. Die Szene ist eine der eindrucksvollsten Kompositionen von Berlioz. Ähnlich Suor Angelica ist sie von einer lichten Durchlässigkeit geprägt.

Suor Angelica ist eine der weniger bekannten Opern von Giacomo Puccini und Teil des Trittico, zu dem weiters Il tabarro und Gianni Schicchi gehören. Die Handlung spielt in einem toskanischen Kloster im 17. Jahrhundert und erzählt die Geschichte der Ordensschwester Angelica, die, von der Oberin erpresst und gegängelt, vom Tod ihres Kindes erfährt und sich aus Kummer vergiftet. Die Musik ist für Puccini untypisch transparent und luftig.
Richard Wagner: DER FLIEGENDE HOLLÄNDER
Musikalische Leitung: Asher Fisch

Regie und Licht: Josef E. Köpplinger
Bühne: Rainer Sinell
Kostüme: Birte Wallbaum

Holländer: Christopher Maltman
Daland: Gabor Bretz
Senta: Nina Bezu
Erik: Jamez McCorkle
Mary: Shannon Keegan
Steuermann: Matthew Newlin

Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl

Der in seinen Verstrickungen umherirrende, sich nach Erlösung sehnende Mann ist ein wiederkehrendes Motiv in Wagners Opern. Beim Holländer scheint das Selbstbild des Komponisten besonders eindeutig in eine Operngestalt gespiegelt. Ein zu ewigem Leben verdammter Kapitän strandet an Norwegens Küste, trifft auf Senta, die ihn durch ihren Freitod erlöst. Dem jungen Kapellmeister Wagner ging damals die Gattin fremd, also komponierte er sich als Reaktion auf die Stürme im eigenen Leben die Ikone der unbedingten Liebe.
Circa | Franui Musicbanda: URLICHT PRIMAL LIGHT, Gustav Mahler goes Circus
Regie: Yaron Lifschitz
Musikalische Leitung: Andreas Schett
Musikalische Bearbeitung | Komposition: Markus Kraler
Musikalische Bearbeitung | Komposition: Andreas Schett
Licht: Yaron Lifschitz
Licht: Mark Middleton
Kostüme: Libby McDonnell
Kostüm Mitarbeit: Anna Handford
Klangregie: Stefan Schett

Performer: Circa Ensemble

Performer: Musicbanda Franui
Klarinette, Bassklarinette: Johannes Eder
Tuba: Andreas Fuetsch
Sopran- und Altsaxophon, Klarinette: Romed Hopfgartner
Kontrabass, Akkordeon: Markus Kraler
Harfe, Zither: Angelika Rainer
Hackbrett: Bettina Rainer
Trompete: Patrik Hofer
Trompete: Andreas Schett
Ventilposaune: Martin Senfter
Violine: Nikolai Tunkowitsch

Produktionsleitung Circa: Mark Middleton
Ausführende Produzentin Circa: Danielle Kellie
Kuratorin & Creative Producer: Brigitte Fürle

Eine Kreation von Yaron Lifschitz und Franui Musicbanda mit dem Circa Ensemble und SchülerInnen der Tiroler Ballettschule

Urlicht Primal Light bringt Austria und Australia zusammen: die heimische Franui Musicbanda und Circa, eine Circus-Compagnie aus Brisbane. Die Produktion schafft eine neuartige Verbindung von Akrobatik und Musiktheater. Basierend auf der gemeinsamen Liebe zu Gustav Mahlers Liedern, bildet Franuis Mahler-Lieder-Album das musikalische Rückgrat, das für diese Live-Performance bearbeitet, erweitert und adaptiert wurde. Dazu entwickelte der künstlerische Leiter der Tanzcompagnie, Yaron Lifschitz, eine physische Partitur aus Körperwelten und Skulpturen mit den Akrobat:innen der Gruppe Circa. Die Produktion feierte ihre umjubelte Uraufführung im April des Vorjahres bei der Kulturhauptstadt Salzkammergut 2024 in Bad Ischl.
Circa | Franui Musicbanda: URLICHT PRIMAL LIGHT, Gustav Mahler goes Circus
Richard Wagner: DER FLIEGENDE HOLLÄNDER
Musikalische Leitung: Asher Fisch

Regie und Licht: Josef E. Köpplinger
Bühne: Rainer Sinell
Kostüme: Birte Wallbaum

Holländer: Christopher Maltman
Daland: Gabor Bretz
Senta: Nina Bezu
Erik: Jamez McCorkle
Mary: Shannon Keegan
Steuermann: Matthew Newlin

Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl

Der in seinen Verstrickungen umherirrende, sich nach Erlösung sehnende Mann ist ein wiederkehrendes Motiv in Wagners Opern. Beim Holländer scheint das Selbstbild des Komponisten besonders eindeutig in eine Operngestalt gespiegelt. Ein zu ewigem Leben verdammter Kapitän strandet an Norwegens Küste, trifft auf Senta, die ihn durch ihren Freitod erlöst. Dem jungen Kapellmeister Wagner ging damals die Gattin fremd, also komponierte er sich als Reaktion auf die Stürme im eigenen Leben die Ikone der unbedingten Liebe.
Richard Wagner: DER FLIEGENDE HOLLÄNDER
Musikalische Leitung: Asher Fisch

Regie und Licht: Josef E. Köpplinger
Bühne: Rainer Sinell
Kostüme: Birte Wallbaum

Holländer: Christopher Maltman
Daland: Gabor Bretz
Senta: Sinéad Campbell Wallace
Erik: Jamez McCorkle
Mary: Shannon Keegan
Steuermann: Matthew Newlin

Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl

Der in seinen Verstrickungen umherirrende, sich nach Erlösung sehnende Mann ist ein wiederkehrendes Motiv in Wagners Opern. Beim Holländer scheint das Selbstbild des Komponisten besonders eindeutig in eine Operngestalt gespiegelt. Ein zu ewigem Leben verdammter Kapitän strandet an Norwegens Küste, trifft auf Senta, die ihn durch ihren Freitod erlöst. Dem jungen Kapellmeister Wagner ging damals die Gattin fremd, also komponierte er sich als Reaktion auf die Stürme im eigenen Leben die Ikone der unbedingten Liebe.
Philip Venables: WE ARE THE LUCKY ONES
Musikalische Leitung: Bassem Akiki

Regie und Bühnenbild: Ted Huffman
Kostüme: Ted Huffman
Kostüme: Sonoko Kamimura
Choreografie: Pim Veulings
Licht: Bertrand Couderc
Video: Nadja Sofie Eller
Video: Tobias Staab
Dramaturgie: Nina Segal
Dramaturgie: Laura Roling

One: Claron McFadden
Two: Jacquelyn Stucker
Three: Nina van Essen
Four: Helena Rasker
Five: James Kryshak
Six: Frederick Ballentine
Seven: Germán Olvera
Eight: Alex Rosen

Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Basierend auf Interviews mit über siebzig Personen, die in Westeuropa gegen Ende des Zweiten Weltkriegs geboren wurden, zeichnet die neue Oper We Are The Lucky Ones von Komponist Philip Venables und den Librettisten Ted Huffman und Nina Segal das Portrait einer Generation, die mit wenig begann, wachsenden Wohlstand erlebte und nun eine Welt hinterlässt, die keinen Wachstum mehr zu vertragen scheint. In 100 Minuten vermischen sich Musik und Sprache, Erfahrungen, Träume und Erinnerungen in 60 Szenen mit Überlegungen über die Beziehung zwischen dem Privaten und dem Politischen, die Auswirkungen persönlicher Entscheidungen und was, angesichts pessimistischer Prognosen über die Zukunft unserer Welt, wirklich zählt. Die Oper wurde am 14. März 2025 mit sehr großem Erfolg an der Dutch National Opera in Amsterdam uraufgeführt und erlebt nun in Erl ihre österreichische Erstaufführung.
Hector Berlioz: CLÉOPÂTRE | Giacomo Puccini: SUOR ANGELICA
Musikalische Leitung: Edward Gardner

Regie: Deborah Warner
Bühnenbild und Kostüme: Antony McDonald
Licht: Urs Schönebaum

Cléopâtre: Véronique Gens
Schwester Angelica: Corinne Winters
Die Fürstin: Alice Coote
Die Äbtissin: Elena Zilio
Schwester Eiferin: Enkelejda Shkoza
Die Lehrmeisterin: Marta Pluda
Schwester Genoveva: Christina Gansch
Schwester Osmina: Maria Knihnytska
Schwester Dolcina: Anna Cavaliero
Schwester Pflegerin: Sayumi Kaneko
1. Almosensucherin: Zoe Hippius
2. Almosensucherin: Antonia Salzano
1. Novizin: Chiara Polese
1. Laienschwester: Tamar Otanadze
2. Laienschwester: Vera Maria Bitter

Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl

Cléopâtre ist eine Kantate des 26-jährigen Hector Berlioz, die dieser zum Wettbewerb Prix de Rome einreichte. Sie erzählt in Form eines Monologs Kleopatras die letzten Minuten, die der Ägyptischen Königin nach ihrer Einnahme des tödlichen Gifts verbleiben. Die Szene ist eine der eindrucksvollsten Kompositionen von Berlioz. Ähnlich Suor Angelica ist sie von einer lichten Durchlässigkeit geprägt.

Suor Angelica ist eine der weniger bekannten Opern von Giacomo Puccini und Teil des Trittico, zu dem weiters Il tabarro und Gianni Schicchi gehören. Die Handlung spielt in einem toskanischen Kloster im 17. Jahrhundert und erzählt die Geschichte der Ordensschwester Angelica, die, von der Oberin erpresst und gegängelt, vom Tod ihres Kindes erfährt und sich aus Kummer vergiftet. Die Musik ist für Puccini untypisch transparent und luftig.
Lesung mit Musik: MÉNAGE À TROIS: CLARA, ROBERT UND JOHANNES
Lesung: Waltraud Meier
Bariton: Samuel Hasselhorn
Klavier: Joseph Breinl

Der Abend Ménage à trois ist Clara Schumann (geb. Wieck), Robert Schumann und Johannes Brahms gewidmet. Er zeichnet ein ausdrucksstarkes Porträt dieses Dreiergestirns in den Jahren 1853–1856. In berührenden Tagebuchaufzeichnungen und erschütternden Briefen wird einer innigen Künstlerfreundschaft gedacht und dem Geheimnis einer verschwiegenen Liebe nachgespürt.
Klavierabend: FEDERICO COLLI
Klavier: Federico Colli

Der italienische Pianist Federico Colli wird in Klavierabenden und Orchesterkonzerten an namhaftesten Konzerthäusern in Europa und Japan gefeiert. Er gewann 2011 den Internationalen Mozart-Wettbewerb in Salzburg. 2014 wurde er von der Zeitschrift International Piano als einer der 30 Pianisten unter 30 Jahren ausgewählt, die in den kommenden Jahren die Weltbühne dominieren werden. Auch er ist erstmals in Erl zu Gast.
Philip Venables: WE ARE THE LUCKY ONES
Musikalische Leitung: Bassem Akiki

Regie und Bühnenbild: Ted Huffman
Kostüme: Ted Huffman
Kostüme: Sonoko Kamimura
Choreografie: Pim Veulings
Licht: Bertrand Couderc
Video: Nadja Sofie Eller
Video: Tobias Staab
Dramaturgie: Nina Segal
Dramaturgie: Laura Roling

One: Claron McFadden
Two: Jacquelyn Stucker
Three: Nina van Essen
Four: Helena Rasker
Five: James Kryshak
Six: Frederick Ballentine
Seven: Germán Olvera
Eight: Alex Rosen

Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Basierend auf Interviews mit über siebzig Personen, die in Westeuropa gegen Ende des Zweiten Weltkriegs geboren wurden, zeichnet die neue Oper We Are The Lucky Ones von Komponist Philip Venables und den Librettisten Ted Huffman und Nina Segal das Portrait einer Generation, die mit wenig begann, wachsenden Wohlstand erlebte und nun eine Welt hinterlässt, die keinen Wachstum mehr zu vertragen scheint. In 100 Minuten vermischen sich Musik und Sprache, Erfahrungen, Träume und Erinnerungen in 60 Szenen mit Überlegungen über die Beziehung zwischen dem Privaten und dem Politischen, die Auswirkungen persönlicher Entscheidungen und was, angesichts pessimistischer Prognosen über die Zukunft unserer Welt, wirklich zählt. Die Oper wurde am 14. März 2025 mit sehr großem Erfolg an der Dutch National Opera in Amsterdam uraufgeführt und erlebt nun in Erl ihre österreichische Erstaufführung.
Georges Bizet: CARMEN (konzertant) - Ausverkauft!
Musikalische Leitung: Asher Fisch

Carmen: Aigul Akhmetshina
Don José: Michael Fabiano
Escamillo: Alexander Vinogradov
Micaëla: Pretty Yende
Zuniga: Vittorio De Campo
Moralès: Maurizio Bove
Dancairo: Vladislav Chizhov
Remendado: Alberto Robert
Frasquita: Eva Martinez
Mercédès: Lucy Baker

Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl

Nach dem Erfolg der Serie an konzertanten Opern bringen die Tiroler Festspiele Erl im Sommer 2026 einen weiteren Titel in dieser Form heraus, und es ist einer, der selten zur Gänze als Konzertversion geboten wird: George Bizets Welterfolg Carmen.
Richard Wagner: DER FLIEGENDE HOLLÄNDER
Musikalische Leitung: Asher Fisch

Regie und Licht: Josef E. Köpplinger
Bühne: Rainer Sinell
Kostüme: Birte Wallbaum

Holländer: Christopher Maltman
Daland: Gabor Bretz
Senta: Nina Bezu
Erik: Jamez McCorkle
Mary: Shannon Keegan
Steuermann: Matthew Newlin

Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl

Der in seinen Verstrickungen umherirrende, sich nach Erlösung sehnende Mann ist ein wiederkehrendes Motiv in Wagners Opern. Beim Holländer scheint das Selbstbild des Komponisten besonders eindeutig in eine Operngestalt gespiegelt. Ein zu ewigem Leben verdammter Kapitän strandet an Norwegens Küste, trifft auf Senta, die ihn durch ihren Freitod erlöst. Dem jungen Kapellmeister Wagner ging damals die Gattin fremd, also komponierte er sich als Reaktion auf die Stürme im eigenen Leben die Ikone der unbedingten Liebe.
Ausklang I
Leonkoro Quartet
Musicbanda Franui
David Helbock’s Random/Control

Ausklang, das Herbstfestival der Tiroler Festspiele Erl, mit dem seit 2024 jede Spielzeit eröffnet wird, geht 2026 in seine dritte Ausgabe. Kurator Andreas Schett vereint auch heuer wiederum Künstler:innen unterschiedlichster Musikrichtungen für den Ausklang in Erl miteinander: Klassik trifft auf Volksmusik, Jazz, Pop, Weltmusik und mehr. Dabei entstehende Überraschungsmomente durch unerwartete musikalische Abfolgen sind beabsichtigt.

Die Riege an Spitzenverteter:innen ihrer jeweiligen Genres, die sich in Erl versammeln, eröffnet das junge und international sehr erfolgreiche Leonkoro Quartet aus Berlin. Der Vorarlberger Jazzpianist David Helbock gastiert mit seinem Projekt Random/Control, in dem eine Sängerin, Alphorn, andere Holzblasinstrumente und Improvisation am Flügel eine spannende Mischung ergeben.

Immer mit dabei im Zusammenspiel ist die Musicbanda Franui. Die „Local heroes“ nehmen gemeinsam mit ihrem kreativen Kopf Andreas Schett erneut die musikalische Gastgeberrolle ein.
Ausklang 2
Tag zwei startet mit dem deutsch-amerikanisch-persischen Musiker und Komponisten Malakoff Kowalski. Seine Musik bewegt sich in einem Spannungsfeld zwischen europäischer Klaviertradition, Jazz und Poesie. Das Wiener Akustik-Duo Die Strottern kehrt nach seinem Auftritt beim ersten Ausklang 2024 zurück und bringt sein neues Projekt Sieben Zwetschken gemeinsam mit der JazzWerkstatt Wien auf die Bühne.

Immer mit dabei im Zusammenspiel ist die Musicbanda Franui. Die „Local heroes“ nehmen gemeinsam mit ihrem kreativen Kopf Andreas Schett erneut die musikalische Gastgeberrolle ein.
Ausklang 3
Maxi Pongratz Trio
Sväng
Anna Prohaska
Musicbanda Franui
Shake Stew
Posterkonzert Zack bumm!
Musik: Elisabeth Naske
Regie: Ela Baumann
Austattung: Hanna Naske
Puppendesign und Bau: Rebekah Wild
Puppenspiel: Katharina Halus
Oboe: Tanja Beranek
Klarinette: Felicia Bulenda
Fagott: Christian Walcher
Marimba: Sebastian Pauzenberger

Nach einem Buch von Heinz Janisch und Helga Bansch

„Zack bumm!“, ein Musiktheaterstück für Kinder basierend auf einem Buch von Heinz Janisch und Helga Bansch, erzählt die Geschichte des kleinen Vogels Sigmund, der nach einem Sturz aus dem Nest nur noch ein heiseres „Zack bumm“ hören lässt. Verloren in seiner Andersartigkeit entdeckt er mit der Hilfe des alten Hasen Carl Gustav seine eigenen Stärken. Mit einer Kombination aus Puppenspiel und der eigens für das Stück komponierten Musik steht die erzählerische Kraft der Musik im Vordergrund. Die non-verbale Inszenierung baut eine poetische Bildsprache auf und lässt das junge Publikum emotional tief in die Geschichte eintauchen.
Johann Sebastian Bach: WEIHNACHTSORATORIUM
Musikalische Leitung: Julius Zeman

Sopran: Alina Wunderlin
Alt: Anita Monserrat
Tenor: Manuel Günther

Am dritten Tag ist der Sänger, Songwriter und Akkordeonspieler Maxi Pongratz mit einem neuen Trio zu erleben; er ist u.a. als ehemaliger Frontmann der bayerischen Kult-Gruppe Kofelgschroa bekannt. In Partnerschaft auf der Bühne mit dem finnische Mundharmonika-Quartett Sväng ist Hochspannendes zu erwarten. Auch die Sopranistin Anna Prohaska, die auf den großen Bühnen der Welt zuhause ist, kommt nach Erl. Und die preisgekrönte Jazzformation Shake Stew von Bassist Lukas Kranzelbinder beschließt das Festival als Septett in Volksmusik-Disposition: zwei Bässe und zwei Schlagwerke als Fundament, darüber Dreistimmigkeit von Trompete und zwei Saxophonen.

Immer mit dabei im Zusammenspiel ist die Musicbanda Franui. Die „Local heroes“ nehmen gemeinsam mit ihrem kreativen Kopf Andreas Schett erneut die musikalische Gastgeberrolle ein.
Bass: Michael Nagl

Auch 2026 wird die beliebte Erler Tradition fortgesetzt, die Wintersaison mit Bachs Weihnachtsoratorium als Vorbote einzuläuten. Die Solist:innenbesetzung setzt sich aus jungen, die internationale Karriereleiter erklimmenden Stimmen zusammen. Am Pult steht mit Julius Zeman ein junger Dirigent, dessen Karriere derzeit so richtig Fahrt aufnimmt.
Giuseppe Verdi: NABUCCO
Musikalische Leitung: Asher Fisch

Nabucco: Gabriele Viviani
Abigaile: Anastasia Bartoli
Zaccaria: Simon Lim
Fenena: Emilia Rukavina
Ismaele: Giorgio Berrugi
Gran Sacerdote: Lukas Enoch Lemcke
Anna: Caterina Marchesini
Abdallo: Emanuele Pellegrini

Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl

Konzertante Oper hat bei den Tiroler Festspielen schon Traditionsstatus erreicht. Um dem Rechen-schaft zu tragen, erweitern die Festspiele das Programm ihrer Wintersaison und spielen bereits Mitte Dezember Verdis Nabucco. Mit dieser frühen Oper gelang Giuseppe Verdi der internationale Durchbruch; zugleich wurde sie zu einem musika-lischen Symbol des italienischen Risorgimento.

Für die Aufführung versammeln die Festspiele eine hochkarätige Besetzung rund um Anastasia Bartoli, die in Kennerkreisen als eine der heraus-ragenden Interpretinnen der anspruchsvollen Partie der Abigaille gilt. So steht der Auftakt der Wintersaison ganz im Zeichen von „Viva Verdi" - jenem berühmten Ruf, der einst gleichermaßen für den Komponisten wie für die Hoffnung auf ein geeintes Italien stand.
Ein Bauer namens Verdi
Musikalische Leitung: Asher Fisch
Inszenierung: Andreas Weirich
Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl

Ein Bauer namens Verdi? Haben die Tiroler Festspiele etwa die Musikgeschichte durchein-andergebracht? War Giuseppe Verdi nicht der große - ja vielleicht größte - italienische Opern-komponist? Im Familienkonzert wird dieses Rätsel auf unterhaltsame Weise gelüftet. Spielerisch und lebendig erzählt, begegnen wir dem jungen Verdi aus dem Dorf Le Roncole in der Poebene ebenso wie den prägenden Weggefährten seines Lebens, darunter die Sängerin Giuseppina Strepponi und der Verleger Giulio Ricordi. Mit viel Musik und überraschenden Einblicken in die bewegte Geschichte eines jungen Manns entsteht ein farbenreiches Porträt, das Jung und Alt gleicher-maßen in das Italien des 19. Jahrhunderts und die Welt der italienischen Oper entführt.
Giuseppe Verdi: LA TRAVIATA
Musikalische Leitung: Asher Fisch

Regie: Mariame Clément
Bühne und Kostüme: Julia Hansen
Lichtdesign: Ulrik Gad

Violetta Valéry: Julia Muzychenko
Flora Bervoix: Tatiana Kuryatnikova
Annina: Domenica Radlmaier
Alfredo Germont: Dumitru Mîțu
Giorgio Germont: Vito Priante
Gastone: Peter Kirk
Barone Douphol: Gianluca Margheri
Marchese d’Obigny: Gianluca Failla
Grenvil: Felix Pacher

Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl

Nach dem großen Erfolg der konzertanten Aufführungen von La traviata im Sommer 2025 bringen die Tiroler Festspiele Erl Giuseppe Verdis Oper nun auch szenisch auf die Bühne. In vier Vorstellungen wird das bewegende Schicksal der Kurtisane Violetta Valéry neu erzählt.

Regie führt die international renommierte Regisseurin Mariame Clément, die zwischen Berlin und Salzburg auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken kann. Für ihre Inszenierung richtet sie den Blick nicht nur auf die tragische Liebesgeschichte zwischen Violetta und Alfredo, sondern auch auf die gesellschaftlichen Strukturen, die das Leben der Figuren prägen. Violettas Scheitern erscheint so nicht allein als private Tragödie, sondern als Spiegel einer Gesellschaft, deren Moral keinen Platz für ihre Freiheit und ihre Liebe lässt.
Oper Giuseppe Verdi: LA TRAVIATA
Musikalische Leitung: Riccardo Frizza
Sopran: Maria Agresta
Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Die Karriere von Maria Agresta liest sich wie ein Streifzug durch die großen Opernhäuser der Welt: Teatro alla Scala in Mailand, Staatsoper Unter den Linden Berlin, Osterfestspiele Salzburg, Metropolitan Opera in New York, dazu Barcelona, Dresden, Rom, Venedig … Kaum ein Haus von Weltrang, an dem sie nicht bereits die großen Partien ihres Fachs gesungen hätte. Nun kommt die gefeierte Sopranistin nach Erl und beschließt das Jahr 2026 mit einer glanzvollen Operngala. Mit einem effektvollen Programm zeigt sie die ganze Bandbreite ihres Repertoires. An ihrer Seite steht der italienische Dirigent und Verdi-Spezialist Riccardo Frizza, der auch Anna Bolena in Erl musikalisch leiten wird. Ein festlicher Jahresausklang mit einer der gefragtesten Stimmen der Gegenwart.
Silvesterkonzert
Musikalische Leitung: Riccardo Frizza
Sopran: Maria Agresta
Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Werke von Vincenzo Bellini, Giuseppe Verdi und Giacomo Puccini

Die Karriere von Maria Agresta liest sich wie ein Streifzug durch die großen Opernhäuser der Welt: Teatro alla Scala in Mailand, Staatsoper Unter den Linden Berlin, Osterfestspiele Salzburg, Metropolitan Opera in New York, dazu Barcelona, Dresden, Rom, Venedig … Kaum ein Haus von Weltrang, an dem sie nicht bereits die großen Partien ihres Fachs gesungen hätte. Nun kommt die gefeierte Sopranistin nach Erl und beschließt das Jahr 2026 mit einer glanzvollen Operngala. Mit einem effektvollen Programm zeigt sie die ganze Bandbreite ihres Repertoires. An ihrer Seite steht der italienische Dirigent und Verdi-Spezialist Riccardo Frizza, der auch Anna Bolena in Erl musikalisch leiten wird. Ein festlicher Jahresausklang mit einer der gefragtesten Stimmen der Gegenwart.
Oper Neujahrskonzert
Musikalische Leitung: Beomseok Yi
Violine: Giuseppe Gibboni
Orchester der Tiroler Festspiele Erl

Programm
Franz von Suppe, Leichte Kavallerie Ouvertüre
Camille Saint-Saëns, Introduction et rondo capriccioso, Op.28
Josef Strauß, Polka Ohne Sorgen
Fritz Kreisler (Orchestration: Beomseok Yi), Liebesfreud
Caprice Viennois, op.2
Johann Strauß Sohn, Fledermaus-Quadrille, Op. 363

Johann Strauß Sohn, Ernst Reiterer, Intermezzo aus der Operette 1001 Nacht
Jules Massenet, Meditation aus der Oper Thais
Josef Strauß, Dynamiden (Geheime Anziehungskräfte) Walzer, op 173
Pablo de Sarasate, Carmen Fantasy, op.25

Nach seiner souveränen Übernahme des heurigen Neujahrskonzertes für den erkrankten Asher Fisch steht Beomseok Yi, seines Zeichens langjähriger Kapellmeister bei den Tiroler Festspielen Erl, nun auch am 1. Jänner 2027 am Pult des Festspielorchesters. Mit sicherer und – wie zu erwarten – schwungvoller Hand wird er durch ein anregendes Programm zum Jahresbeginn führen. Solist der Matinee ist mit Giuseppe Gibboni ein vielfach preisgekrönter Geiger; so hat er etwa im Jahr 2021 den Paganini-Wettbewerb gewonnen.
Gaetano Donizetti: ANNA BOLENA
Musikalische Leitung: Riccardo Frizza
Enrico VIII: Alexandros Stavrakakis
Anna Bolena: Marigona Qerkezi
Giovanna Seymour: Aigul Akhmetshina
Lord Rochefort: Paweł Horodyski
Lord Riccardo Percy: Jack Swanson
Smeton: Teresa Iervolino
Hervey: Sun Tianxuefei
Orchester der Tiroler Festspiele Erl
Chor der Tiroler Festspiele Erl

Anna Bolena erzählt die tragische Geschichte von Anne Boleyn, der zweiten Gemahlin Heinrichs VIII., deren Aufstieg und Fall zu den eindrucksvollsten Frauenschicksalen der Opernliteratur gehört. Mit diesem Werk gelang Gaetano Donizetti 1830 der internationale Durchbruch am Teatro alla Scala in Mailand. Die Oper gilt als ein Höhepunkt des Belcanto und wurde im 20. Jahrhundert durch Maria Callas eindrucksvoll wiederentdeckt. Seither messen sich die bedeutendsten Sopranistinnen der Welt an der anspruchsvollen Titelpartie.

In Erl ist das Werk konzertant zu erleben. Mit Marigona Qerkezi präsentieren die Tiroler Fest-spiele eine der spannendsten jungen Stimmen der Belcanto-Szene. An ihrer Seite debütiert Aigul Akhmetshina als Jane Seymour. Damit wird der er-folgreiche Belcanto-Zyklus nach / puritani und La sonnambula fortgesetzt.
Giuseppe Verdi: LA TRAVIATA
Musikalische Leitung: Asher Fisch
Regie: Mariame Clément
Bühne und Kostüme: Julia Hansen
Lichtdesign: Ulrik Gad
Violetta Valéry: Julia Muzychenko
Flora Bervoix: Tatiana Kuryatnikova
Annina: Domenica Radlmaier
Alfredo Germont: Dumitru Mîțu
Giorgio Germont: Vito Priante
Gastone: Peter Kirk
Barone Douphol: Gianluca Margheri
Marchese d’Obigny: Gianluca Failla
Grenvil: Felix Pacher
Orchester der Tiroler Festspiele Erl
Chor der Tiroler Festspiele Erl

Nach dem großen Erfolg der konzertanten Aufführungen von La traviata im Sommer 2025 bringen die Tiroler Festspiele Erl Giuseppe Verdis Oper nun auch szenisch auf die Bühne. In vier Vorstellungen wird das bewegende Schicksal der Kurtisane Violetta Valéry neu erzählt.

Regie führt die international renommierte Regisseurin Mariame Clément, die zwischen Berlin und Salzburg auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken kann. Für ihre Inszenierung richtet sie den Blick nicht nur auf die tragische Liebesgeschichte zwischen Violetta und Alfredo, sondern auch auf die gesellschaftlichen Strukturen, die das Leben der Figuren prägen. Violettas Scheitern erscheint so nicht allein als private Tragödie, sondern als Spiegel einer Gesellschaft, deren Moral keinen Platz für ihre Freiheit und ihre Liebe lässt.
Franui: ORIGINAL UND FÄLSCHUNG
Klavier: Herbert Schuch
Musicbanda Franui

Dass die Zusammenarbeit des Pianisten Herbert Schuch mit der Musicbanda Franui bestens funktioniert, war in Erl beim Festival Ausklang im Herbst 2025 zu erleben: Schubert’sche Deutsche Tänze im „Original“, nahtlos gefolgt von Franui-Bearbeitungen. Was damals gemeinsam inhaltlich kurz angestoßen wurde, wird nun zu einem Abendprogramm ausgebreitet. „Das Zusammenspiel bei Ausklang hat Herbert Schuch und uns so viel Spaß gemacht, dass wir beschlossen haben, einen ganzen Abend gemeinsam zu gestalten. Und die Premiere des Programms wird in Erl stattfinden, dem Ort wo das Projekt entstanden ist“, erläutert Andreas Schett, Mastermind der Musicbanda Franui und Kurator des Festivals Ausklang . „Es geht uns um die Frage, wie man mit Originalen aus der Klassik weiterspielen kann. ,Weiterspielen‘ ist das zentrale Element: Es eine sehr gute Möglichkeit, traditionelles Material in unsere Gegenwart zu bringen, wenn man damit weiterspielt, im doppelten Sinn; wenn man nicht nur orthodox erfüllt, was aus der Interpretationsgeschichte heraus passieren müsste, damit etwas ,richtig‘ wiedergegeben wird, sondern sich die Freiheit nimmt, eine andere Spielart, zu finden, das Material neu zu denken, damit eben ‚weiterzuspielen‘. Das ist der zentrale Gedanke dieses Programms“.
Giuseppe Verdi: LA TRAVIATA
Musikalische Leitung: Asher Fisch
Regie: Mariame Clément
Bühne und Kostüme: Julia Hansen
Lichtdesign: Ulrik Gad
Violetta Valéry: Julia Muzychenko
Flora Bervoix: Tatiana Kuryatnikova
Annina: Domenica Radlmaier
Alfredo Germont: Dumitru Mîțu
Giorgio Germont: Vito Priante
Gastone: Peter Kirk
Barone Douphol: Gianluca Margheri
Marchese d’Obigny: Gianluca Failla
Grenvil: Felix Pacher
Orchester der Tiroler Festspiele Erl
Chor der Tiroler Festspiele Erl

Nach dem großen Erfolg der konzertanten Aufführungen von La traviata im Sommer 2025 bringen die Tiroler Festspiele Erl Giuseppe Verdis Oper nun auch szenisch auf die Bühne. In vier Vorstellungen wird das bewegende Schicksal der Kurtisane Violetta Valéry neu erzählt.

Regie führt die international renommierte Regisseurin Mariame Clément, die zwischen Berlin und Salzburg auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken kann. Für ihre Inszenierung richtet sie den Blick nicht nur auf die tragische Liebesgeschichte zwischen Violetta und Alfredo, sondern auch auf die gesellschaftlichen Strukturen, die das Leben der Figuren prägen. Violettas Scheitern erscheint so nicht allein als private Tragödie, sondern als Spiegel einer Gesellschaft, deren Moral keinen Platz für ihre Freiheit und ihre Liebe lässt.
Die Künstler
Jonas Kaufmann

Der bekannte Obersänger trat als Tenor bereits auf allen großen Bühnen dieser Welt auf. Seit Sommer 2024 zeichnet er sich als Intendant für die Tiroler Festspiele in Erl verantwortlich.

Die Location

Das Festspielhaus Erl ist ein architektonisches Meisterwerk, das Tradition und Moderne vereint. Die schwarze, markante Fassade setzt einen spannenden Kontrast zum weißen Passionsspielhaus und fügt sich harmonisch in die Alpenlandschaft ein. Der Saal, bekannt für seine herausragende Akustik, wurde mit freistehenden Wänden aus kanadischem Akazienholz gestaltet, die eine außergewöhnliche Klangqualität ermöglichen. Die ansteigende Tribüne für 732 Gäste erinnert an ein griechisches Theater und bietet beste Sicht von jedem Platz. Umgeben von der beeindruckenden Natur des Kaisergebirges, ist das Festspielhaus Erl nicht nur eine Bühne für erstklassige Musik, sondern auch ein Ort der Inspiration, an dem Kunst und Landschaft zu einem einzigartigen Erlebnis verschmelzen.


Die Tiroler Festspiele Erl

Erl, Tirol, Österreich

Mit Unterstützung von Bund und Europäischer Union