06.12.2026 | 11 Uhr
Festspielhaus
Johann Sebastian Bach: WEIHNACHTSORATORIUM
Musikalische Leitung: Julius Zeman
Sopran: Alina Wunderlin
Alt: Anita Monserrat
Tenor: Manuel Günther
Am dritten Tag ist der Sänger, Songwriter und Akkordeonspieler Maxi Pongratz mit einem neuen Trio zu erleben; er ist u.a. als ehemaliger Frontmann der bayerischen Kult-Gruppe Kofelgschroa bekannt. In Partnerschaft auf der Bühne mit dem finnische Mundharmonika-Quartett Sväng ist Hochspannendes zu erwarten. Auch die Sopranistin Anna Prohaska, die auf den großen Bühnen der Welt zuhause ist, kommt nach Erl. Und die preisgekrönte Jazzformation Shake Stew von Bassist Lukas Kranzelbinder beschließt das Festival als Septett in Volksmusik-Disposition: zwei Bässe und zwei Schlagwerke als Fundament, darüber Dreistimmigkeit von Trompete und zwei Saxophonen.
Immer mit dabei im Zusammenspiel ist die Musicbanda Franui. Die „Local heroes“ nehmen gemeinsam mit ihrem kreativen Kopf Andreas Schett erneut die musikalische Gastgeberrolle ein.
Bass: Michael Nagl
Auch 2026 wird die beliebte Erler Tradition fortgesetzt, die Wintersaison mit Bachs Weihnachtsoratorium als Vorbote einzuläuten. Die Solist:innenbesetzung setzt sich aus jungen, die internationale Karriereleiter erklimmenden Stimmen zusammen. Am Pult steht mit Julius Zeman ein junger Dirigent, dessen Karriere derzeit so richtig Fahrt aufnimmt.
13.12.2026 | 18 Uhr
Festspielhaus
Giuseppe Verdi: NABUCCO
Musikalische Leitung: Asher Fisch
Nabucco: Gabriele Viviani
Abigaile: Anastasia Bartoli
Zaccaria: Simon Lim
Fenena: Emilia Rukavina
Ismaele: Giorgio Berrugi
Gran Sacerdote: Lukas Enoch Lemcke
Anna: Caterina Marchesini
Abdallo: Emanuele Pellegrini
Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl
Konzertante Oper hat bei den Tiroler Festspielen schon Traditionsstatus erreicht. Um dem Rechen-schaft zu tragen, erweitern die Festspiele das Programm ihrer Wintersaison und spielen bereits Mitte Dezember Verdis Nabucco. Mit dieser frühen Oper gelang Giuseppe Verdi der internationale Durchbruch; zugleich wurde sie zu einem musika-lischen Symbol des italienischen Risorgimento.
Für die Aufführung versammeln die Festspiele eine hochkarätige Besetzung rund um Anastasia Bartoli, die in Kennerkreisen als eine der heraus-ragenden Interpretinnen der anspruchsvollen Partie der Abigaille gilt. So steht der Auftakt der Wintersaison ganz im Zeichen von „Viva Verdi" - jenem berühmten Ruf, der einst gleichermaßen für den Komponisten wie für die Hoffnung auf ein geeintes Italien stand.
20.12.2026 | 16 Uhr
Festspielhaus
Ein Bauer namens Verdi
Musikalische Leitung: Asher Fisch
Inszenierung: Andreas Weirich
Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl
Ein Bauer namens Verdi? Haben die Tiroler Festspiele etwa die Musikgeschichte durchein-andergebracht? War Giuseppe Verdi nicht der große - ja vielleicht größte - italienische Opern-komponist? Im Familienkonzert wird dieses Rätsel auf unterhaltsame Weise gelüftet. Spielerisch und lebendig erzählt, begegnen wir dem jungen Verdi aus dem Dorf Le Roncole in der Poebene ebenso wie den prägenden Weggefährten seines Lebens, darunter die Sängerin Giuseppina Strepponi und der Verleger Giulio Ricordi. Mit viel Musik und überraschenden Einblicken in die bewegte Geschichte eines jungen Manns entsteht ein farbenreiches Porträt, das Jung und Alt gleicher-maßen in das Italien des 19. Jahrhunderts und die Welt der italienischen Oper entführt.
27.12.2026 | 18 Uhr
Festspielhaus
Giuseppe Verdi: LA TRAVIATA
Musikalische Leitung: Asher Fisch
Regie: Mariame Clément
Bühne und Kostüme: Julia Hansen
Lichtdesign: Ulrik Gad
Violetta Valéry: Julia Muzychenko
Flora Bervoix: Tatiana Kuryatnikova
Annina: Domenica Radlmaier
Alfredo Germont: Dumitru Mîțu
Giorgio Germont: Vito Priante
Gastone: Peter Kirk
Barone Douphol: Gianluca Margheri
Marchese d’Obigny: Gianluca Failla
Grenvil: Felix Pacher
Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl
Nach dem großen Erfolg der konzertanten Aufführungen von La traviata im Sommer 2025 bringen die Tiroler Festspiele Erl Giuseppe Verdis Oper nun auch szenisch auf die Bühne. In vier Vorstellungen wird das bewegende Schicksal der Kurtisane Violetta Valéry neu erzählt.
Regie führt die international renommierte Regisseurin Mariame Clément, die zwischen Berlin und Salzburg auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken kann. Für ihre Inszenierung richtet sie den Blick nicht nur auf die tragische Liebesgeschichte zwischen Violetta und Alfredo, sondern auch auf die gesellschaftlichen Strukturen, die das Leben der Figuren prägen. Violettas Scheitern erscheint so nicht allein als private Tragödie, sondern als Spiegel einer Gesellschaft, deren Moral keinen Platz für ihre Freiheit und ihre Liebe lässt.
30.12.2026 | 18.00 Uhr
Festspielhaus
Oper Giuseppe Verdi: LA TRAVIATA
Musikalische Leitung: Riccardo Frizza
Sopran: Maria Agresta
Orchester der Tiroler Festspiele Erl
Die Karriere von Maria Agresta liest sich wie ein Streifzug durch die großen Opernhäuser der Welt: Teatro alla Scala in Mailand, Staatsoper Unter den Linden Berlin, Osterfestspiele Salzburg, Metropolitan Opera in New York, dazu Barcelona, Dresden, Rom, Venedig … Kaum ein Haus von Weltrang, an dem sie nicht bereits die großen Partien ihres Fachs gesungen hätte. Nun kommt die gefeierte Sopranistin nach Erl und beschließt das Jahr 2026 mit einer glanzvollen Operngala. Mit einem effektvollen Programm zeigt sie die ganze Bandbreite ihres Repertoires. An ihrer Seite steht der italienische Dirigent und Verdi-Spezialist Riccardo Frizza, der auch Anna Bolena in Erl musikalisch leiten wird. Ein festlicher Jahresausklang mit einer der gefragtesten Stimmen der Gegenwart.
31.12.2026 | 18.00 Uhr
Festspielhaus
Silvesterkonzert
Musikalische Leitung: Riccardo Frizza
Sopran: Maria Agresta
Orchester der Tiroler Festspiele Erl
Werke von Vincenzo Bellini, Giuseppe Verdi und Giacomo Puccini
Die Karriere von Maria Agresta liest sich wie ein Streifzug durch die großen Opernhäuser der Welt: Teatro alla Scala in Mailand, Staatsoper Unter den Linden Berlin, Osterfestspiele Salzburg, Metropolitan Opera in New York, dazu Barcelona, Dresden, Rom, Venedig … Kaum ein Haus von Weltrang, an dem sie nicht bereits die großen Partien ihres Fachs gesungen hätte. Nun kommt die gefeierte Sopranistin nach Erl und beschließt das Jahr 2026 mit einer glanzvollen Operngala. Mit einem effektvollen Programm zeigt sie die ganze Bandbreite ihres Repertoires. An ihrer Seite steht der italienische Dirigent und Verdi-Spezialist Riccardo Frizza, der auch Anna Bolena in Erl musikalisch leiten wird. Ein festlicher Jahresausklang mit einer der gefragtesten Stimmen der Gegenwart.
01.01.2027 | 11.00 Uhr
Festspielhaus
Oper Neujahrskonzert
Musikalische Leitung: Beomseok Yi
Violine: Giuseppe Gibboni
Orchester der Tiroler Festspiele Erl
Programm
Franz von Suppe, Leichte Kavallerie Ouvertüre
Camille Saint-Saëns, Introduction et rondo capriccioso, Op.28
Josef Strauß, Polka Ohne Sorgen
Fritz Kreisler (Orchestration: Beomseok Yi), Liebesfreud
Caprice Viennois, op.2
Johann Strauß Sohn, Fledermaus-Quadrille, Op. 363
Johann Strauß Sohn, Ernst Reiterer, Intermezzo aus der Operette 1001 Nacht
Jules Massenet, Meditation aus der Oper Thais
Josef Strauß, Dynamiden (Geheime Anziehungskräfte) Walzer, op 173
Pablo de Sarasate, Carmen Fantasy, op.25
Nach seiner souveränen Übernahme des heurigen Neujahrskonzertes für den erkrankten Asher Fisch steht Beomseok Yi, seines Zeichens langjähriger Kapellmeister bei den Tiroler Festspielen Erl, nun auch am 1. Jänner 2027 am Pult des Festspielorchesters. Mit sicherer und – wie zu erwarten – schwungvoller Hand wird er durch ein anregendes Programm zum Jahresbeginn führen. Solist der Matinee ist mit Giuseppe Gibboni ein vielfach preisgekrönter Geiger; so hat er etwa im Jahr 2021 den Paganini-Wettbewerb gewonnen.
02.01.2027 | 18.00 Uhr
Festspielhaus
Gaetano Donizetti: ANNA BOLENA
Musikalische Leitung: Riccardo Frizza
Enrico VIII: Alexandros Stavrakakis
Anna Bolena: Marigona Qerkezi
Giovanna Seymour: Aigul Akhmetshina
Lord Rochefort: Paweł Horodyski
Lord Riccardo Percy: Jack Swanson
Smeton: Teresa Iervolino
Hervey: Sun Tianxuefei
Orchester der Tiroler Festspiele Erl
Chor der Tiroler Festspiele Erl
Anna Bolena erzählt die tragische Geschichte von Anne Boleyn, der zweiten Gemahlin Heinrichs VIII., deren Aufstieg und Fall zu den eindrucksvollsten Frauenschicksalen der Opernliteratur gehört. Mit diesem Werk gelang Gaetano Donizetti 1830 der internationale Durchbruch am Teatro alla Scala in Mailand. Die Oper gilt als ein Höhepunkt des Belcanto und wurde im 20. Jahrhundert durch Maria Callas eindrucksvoll wiederentdeckt. Seither messen sich die bedeutendsten Sopranistinnen der Welt an der anspruchsvollen Titelpartie.
In Erl ist das Werk konzertant zu erleben. Mit Marigona Qerkezi präsentieren die Tiroler Fest-spiele eine der spannendsten jungen Stimmen der Belcanto-Szene. An ihrer Seite debütiert Aigul Akhmetshina als Jane Seymour. Damit wird der er-folgreiche Belcanto-Zyklus nach / puritani und La sonnambula fortgesetzt.
03.01.2027 | 18.00 Uhr
Festspielhaus
Giuseppe Verdi: LA TRAVIATA
Musikalische Leitung: Asher Fisch
Regie: Mariame Clément
Bühne und Kostüme: Julia Hansen
Lichtdesign: Ulrik Gad
Violetta Valéry: Julia Muzychenko
Flora Bervoix: Tatiana Kuryatnikova
Annina: Domenica Radlmaier
Alfredo Germont: Dumitru Mîțu
Giorgio Germont: Vito Priante
Gastone: Peter Kirk
Barone Douphol: Gianluca Margheri
Marchese d’Obigny: Gianluca Failla
Grenvil: Felix Pacher
Orchester der Tiroler Festspiele Erl
Chor der Tiroler Festspiele Erl
Nach dem großen Erfolg der konzertanten Aufführungen von La traviata im Sommer 2025 bringen die Tiroler Festspiele Erl Giuseppe Verdis Oper nun auch szenisch auf die Bühne. In vier Vorstellungen wird das bewegende Schicksal der Kurtisane Violetta Valéry neu erzählt.
Regie führt die international renommierte Regisseurin Mariame Clément, die zwischen Berlin und Salzburg auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken kann. Für ihre Inszenierung richtet sie den Blick nicht nur auf die tragische Liebesgeschichte zwischen Violetta und Alfredo, sondern auch auf die gesellschaftlichen Strukturen, die das Leben der Figuren prägen. Violettas Scheitern erscheint so nicht allein als private Tragödie, sondern als Spiegel einer Gesellschaft, deren Moral keinen Platz für ihre Freiheit und ihre Liebe lässt.
04.01.2027 | 14.45 Uhr / 16.00 Uhr
Kleiner Saal
KOMMISSARIN FLUNKE UND DIE SCHURKEN
04.01.2027 | 18.00 Uhr
Festspielhaus
Franui: ORIGINAL UND FÄLSCHUNG
Klavier: Herbert Schuch
Musicbanda Franui
Dass die Zusammenarbeit des Pianisten Herbert Schuch mit der Musicbanda Franui bestens funktioniert, war in Erl beim Festival Ausklang im Herbst 2025 zu erleben: Schubert’sche Deutsche Tänze im „Original“, nahtlos gefolgt von Franui-Bearbeitungen. Was damals gemeinsam inhaltlich kurz angestoßen wurde, wird nun zu einem Abendprogramm ausgebreitet. „Das Zusammenspiel bei Ausklang hat Herbert Schuch und uns so viel Spaß gemacht, dass wir beschlossen haben, einen ganzen Abend gemeinsam zu gestalten. Und die Premiere des Programms wird in Erl stattfinden, dem Ort wo das Projekt entstanden ist“, erläutert Andreas Schett, Mastermind der Musicbanda Franui und Kurator des Festivals Ausklang . „Es geht uns um die Frage, wie man mit Originalen aus der Klassik weiterspielen kann. ,Weiterspielen‘ ist das zentrale Element: Es eine sehr gute Möglichkeit, traditionelles Material in unsere Gegenwart zu bringen, wenn man damit weiterspielt, im doppelten Sinn; wenn man nicht nur orthodox erfüllt, was aus der Interpretationsgeschichte heraus passieren müsste, damit etwas ,richtig‘ wiedergegeben wird, sondern sich die Freiheit nimmt, eine andere Spielart, zu finden, das Material neu zu denken, damit eben ‚weiterzuspielen‘. Das ist der zentrale Gedanke dieses Programms“.
05.01.2027 | 18.00 Uhr
Festspielhaus
Giuseppe Verdi: LA TRAVIATA
Musikalische Leitung: Asher Fisch
Regie: Mariame Clément
Bühne und Kostüme: Julia Hansen
Lichtdesign: Ulrik Gad
Violetta Valéry: Julia Muzychenko
Flora Bervoix: Tatiana Kuryatnikova
Annina: Domenica Radlmaier
Alfredo Germont: Dumitru Mîțu
Giorgio Germont: Vito Priante
Gastone: Peter Kirk
Barone Douphol: Gianluca Margheri
Marchese d’Obigny: Gianluca Failla
Grenvil: Felix Pacher
Orchester der Tiroler Festspiele Erl
Chor der Tiroler Festspiele Erl
Nach dem großen Erfolg der konzertanten Aufführungen von La traviata im Sommer 2025 bringen die Tiroler Festspiele Erl Giuseppe Verdis Oper nun auch szenisch auf die Bühne. In vier Vorstellungen wird das bewegende Schicksal der Kurtisane Violetta Valéry neu erzählt.
Regie führt die international renommierte Regisseurin Mariame Clément, die zwischen Berlin und Salzburg auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken kann. Für ihre Inszenierung richtet sie den Blick nicht nur auf die tragische Liebesgeschichte zwischen Violetta und Alfredo, sondern auch auf die gesellschaftlichen Strukturen, die das Leben der Figuren prägen. Violettas Scheitern erscheint so nicht allein als private Tragödie, sondern als Spiegel einer Gesellschaft, deren Moral keinen Platz für ihre Freiheit und ihre Liebe lässt.
06.01.2027 | 11.00 Uhr
Festspielhaus
DREIKÖNIGSKONZERT: Ludwig van Beethoven, Peter Iljitsch Tschaikowski
Musikalische Leitung: Asher Fisch
Klavier: Alessandro Taverna
Orchester der Tiroler Festspiele Erl
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73
Peter Iljitsch Tschaikowski (1840–1893)
Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 „Pathétique”
07.02.2027 | 18.00 Uhr
Festspielhaus
Das 27. Große Chinesische Neujahrskonzert
Central Conservatory of Music Chinese Orchestra
Pipa: Zhang Hongyan
Dirigent: Liu Sha
Suona: Shi Haibin
Banhu: Hu Yu
Sheng: Wang Lei
14.03.2027 | 16.00 Uhr
Festspielhaus
Nannerl packt aus (Familienkonzert)
Musikalische Leitung: Hannah Eisendle
Konzept, Regie und Moderation: Karin Meissl
Orchester der Tiroler Festspiele Erl
Alle kennen Wolferl – Wolfgang Amadeus Mozart. Aber seine Schwester Maria Anna Mozart? Sie war ebenfalls ein musikalisches Wunderkind, komponierte und stand gemeinsam mit ihrem Bruder auf den Konzertbühnen Europas. Doch als Nannerl ins „heiratsfähige“ Alter kam, war Schluss mit der Karriere – so wollte es die Gesellschaft des 18. Jahrhunderts. Viele komponierende Frauen verschwanden auf ähnliche Weise aus der Musikgeschichte. Das Familienkonzert packt interessante Geschichten aus: Wie lebten und komponierten Mädchen zur Zeit der Mozarts? Wer waren die vergessenen Komponistinnen – und wie klingt ihre Musik heute? Eine neugierige musikalische Spurensuche voller Entdeckungen und überraschender Perspektiven.
Konzertdauer: eine knappe Stunde, ohne Pause
Für Kinder ab Grundschulalter und deren Begleitpersonen
21.03.2027 | 11.00 Uhr
Festspielhaus
BENEFIZ-MATINEE zugunsten von CONCORDIA
Musikalische Leitung: Asher Fisch
Violine: Sergej Krylov
Orchester der Tiroler Festspiele Erl
Chor der Tiroler Festspiele Erl
Alban Berg (1885-1935)
Violinkonzert „Dem Andenken eines Engels"
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Requiem d-Moll KV 626
Den Auftakt der musikalischen Osterwoche 2027 bildet traditionell die Benefiz-Matinee zugunsten von CONCORDIA Sozialprojekte am Palmsonntag. Im Zentrum des Programms steht ein Werk von Alban Berg, dem die Tiroler Festspiele Erl in den kommenden Spielzeiten besondere Aufmerk-samkeit widmen werden. Sein Violinkonzert mit dem Beinamen „Dem Andenken eines Engels" gehört zu den bewegendsten Kompositionen des
20. Jahrhunderts. Obwohl der Neuen Wiener Schule zugeordnet, verbindet es moderne Ton-sprache mit einer tief empfundenen, beinahe romantischen Ausdruckskraft. Berg widmete das Werk der tragisch früh verstorbenen Manen Gropius und schuf damit ein musikalisches Denk-mal von großer emotionaler Intensität.
Ergänzt wird das Programm durch das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart, einem Werk von zeitloser Bedeutung, das - vom Publikum vielfach gewünscht - endlich wieder bei den Tiroler Fest-spielen Erl zur Aufführung kommt.
25.03.2027 | 16.00 Uhr
Festspielhaus
Richard Wagner: PARSIFAL
Musikalische Leitung: Asher Fisch
Regie: Philipp M. Krenn
Bühnenbild: Heike Vollmer
Kostüme: Regine Standfuss
Licht: Stefan Schlagbauer
Video: Thomas Achitz
Amfortas: Gerald Finley
Titurel: Martin Snell
Gurnemanz: John Relyea
Parsifal: Jonas Kaufmann
Kundry: Irene Roberts
Orchester der Tiroler Festspiele Erl
Chor der Tiroler Festspiele Erl
26.03.2027 | 15.00 Uhr
Festspielhaus
Johann Sebastian Bach: MATTHÄUS-PASSION
Musikalischer Leiter: Martijn Dendievel
Evangelist: Mark Milhofer
Jesus: Andrew Hamilton
Sopran: Anna-Lena Elbert
Alt: Rachael Wilson
Tenor: Lunga Eric Hallam
Bass: Michael Nagl
Orchester der Tiroler Festspiele Erl
Chor der Tiroler Festspiele Erl
27.03.2027 | 19.00 Uhr
Festspielhaus
SCHUBERT & MOZART
Musikalische Leitung, Klavier: Asher Fisch
Orchester der Tiroler Festspiele Erl
Chor der Tiroler Festspiele Erl
Franz Schubert (1797-1828)
Der Tod und das Mädchen D 531
Franz Schubert
aus dem Streichquartett Nr. 14 d-Moll D 810
,,Der Tod und das Mädchen"
2. Satz: Andante con moto (Bearbeitung für Streichorchester von Gustav Mahler)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Requiem d-Moll KV 626
28.03.2027 | 16.00 Uhr
Festspielhaus
Richard Wagner: PARSIFAL
Musikalische Leitung: Asher Fisch
Regie: Philipp M. Krenn
Bühnenbild: Heike Vollmer
Kostüme: Regine Standfuss
Licht: Stefan Schlagbauer
Video: Thomas Achitz
Amfortas: Gerald Finley
Titurel: Martin Snell
Gurnemanz: John Relyea
Parsifal: Jonas Kaufmann
Kundry: Irene Roberts
Orchester der Tiroler Festspiele Erl
Chor der Tiroler Festspiele Erl
25.04.2027 | 14.00 Uhr / 16.45 Uhr
Kleiner Saal
TURBO THILDA Heldin im Schummerland (Polsterkonzert9
Regie / Konzeption / Text: Susanne Preissl
Kostüme: Heidrun Planton
Kompostion und Arrangements: Matthias Werner
Bühnenbild: Sascha Mikel
Schauspiel / Gesang / Tanz / Turbo Thilda: Esther Planton
Klarinette / Schauspiel / Komposition / Superheldin Sausewind-Girl: Johanna Gossner
Akkordeon / Schauspiel / Komposition / Superheld Besserwisser-Boy: Damian Keller
Mathilda ist ein ganz gewöhnliches Mädchen. Aber sie möchte gerne so sein wie die Superheld:innen, von denen sie träumt! Doch ob das der richtige Weg für Mathilda ist?
Die schwungvolle Inszenierung erzählt davon, die eigene Superkraft in sich selbst zu finden, auf diesem Weg auch zu scheitern, aber nicht aufzugeben und weiter an sich zu glauben. Mit viel Wortwitz inszeniert und einer großen Auswahl bekannter Musikstücke, Auftragskompositionen und Eigenkompositionen begleiten wir Turbo Thilda auf ihrer Reise wie sie ihre Superkraft mit Hilfe der Musik entdeckt. Kleine und große Pyjama-Held:innen werden dabei zum Mitmachen eingeladen
20.05.2027 | 19.00 Uhr
Festspielhaus
Johann Strauß: DIE FLEDERMAUS (Gastspiel)
Musikalische Leitung: Michael Brandstätter
Regie: Josef E. Köpplinger
Bühne: Rainer Sinell
Kostüm: Alfred Mayerhofer
Choreographie: Karl Alfred Schreiner
Eisenstein: Daniel Prohaska
Rosalinde: Jennifer O’Loughlin
Alfred: Lucian Krasznec
Dr. Falke: Daniel Gutmann
Adele: Andreja Zidaric
Prinz Orlowsky: Anna-Katharina Tonauer
Blind: Juan Carlos Falcón
Frank: Reinhard Mayr
Ballett, Chor, Statisterie und Kinderstatisterie des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Die Fledermaus ist eine der bekanntesten und meistgespielten Operetten. 1874 im Theater an der Wien uraufgeführt, begeistert die Verwechslungs- und Verkleidungs-Komödie seither das Publikum in aller Welt. Die Musik von Johann Strauß Sohn offeriert nach einer spritzigen Ouvertüre, die die „Greatest Hits“ der Operette bereits einführt, mitreißende Walzermelodien und funkelnde Ensembleszenen. Werke wie die Champagnerarie oder der berühmte Csárdás der Rosalinde gehören zum Kernrepertoire des Musiktheaters. Die Fledermaus ist fester Bestandteil des Silvester- und Neujahrsrepertoires zahlreicher Opernhäuser – sie eignet sich aber auch bestens dazu, im Frühling in Erl gespielt zu werden, als musikalischer Blumenstrauß inmitten der aufblühenden Natur.
Das Staatstheater am Gärtnerplatz bringt seine temporeiche Erfolgsproduktion der Operette als Gastspiel nach Tirol.
21.05.2027 | 19.00 Uhr
Festspielhaus
SCHÖN IST DIE WELT (Gastspiel)
Musikalische Leitung: Michael Brandstätter
Solist:innen, Chor und Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Das Ensemble des Staatstheaters am Gärtnerplatz lädt ein zu einem glanzvollen Abend voller Charme, Witz und musikalischer Lebensfreude ‒ von den eleganten Walzerträumen der Wiener Meister über die beschwingte Heiterkeit der Silbernen Ära bis hin zu den frechen Rhythmen der Berliner Operette und raren Kostbarkeiten.
Seit der „Erfindung“ der Operette zählt die Bühne im Herzen Münchens zu ihren international führenden Spielstätten. Ob leidenschaftliche Arien, mitreißende Duette oder schwungvolle Ensembles: Die Gala Schön ist die Welt vereint die bekanntesten Ohrwürmer mit überraschenden Entdeckungen und zeigt die ganze stilistische Bandbreite eines Genres, das seit über 150 Jahren mit Leichtigkeit, Eleganz und unvergesslichen Melodien begeistert. Ein Fest für alle, die Operette lieben – und für jene, die sie neu entdecken möchten!
22.05.2027 | 19.00 Uhr
Festspielhaus
Johann Strauß: DIE FLEDERMAUS (Gastspiel)
Musikalische Leitung: Michael Brandstätter
Regie: Josef E. Köpplinger
Bühne: Rainer Sinell
Kostüm: Alfred Mayerhofer
Choreographie: Karl Alfred Schreiner
Eisenstein: Daniel Prohaska
Rosalinde: Jennifer O’Loughlin
Alfred: Lucian Krasznec
Dr. Falke: Daniel Gutmann
Adele: Andreja Zidaric
Prinz Orlowsky: Anna-Katharina Tonauer
Blind: Juan Carlos Falcón
Frank: Reinhard Mayr
Ballett, Chor, Statisterie und Kinderstatisterie des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Die Fledermaus ist eine der bekanntesten und meistgespielten Operetten. 1874 im Theater an der Wien uraufgeführt, begeistert die Verwechslungs- und Verkleidungs-Komödie seither das Publikum in aller Welt. Die Musik von Johann Strauß Sohn offeriert nach einer spritzigen Ouvertüre, die die „Greatest Hits“ der Operette bereits einführt, mitreißende Walzermelodien und funkelnde Ensembleszenen. Werke wie die Champagnerarie oder der berühmte Csárdás der Rosalinde gehören zum Kernrepertoire des Musiktheaters. Die Fledermaus ist fester Bestandteil des Silvester- und Neujahrsrepertoires zahlreicher Opernhäuser – sie eignet sich aber auch bestens dazu, im Frühling in Erl gespielt zu werden, als musikalischer Blumenstrauß inmitten der aufblühenden Natur.
Das Staatstheater am Gärtnerplatz bringt seine temporeiche Erfolgsproduktion der Operette als Gastspiel nach Tirol.
01.07.2027 | 19.00 Uhr
Festspielhaus
ERÖFFNUNGSKONZERT 2027
Musikalische Leitung: Asher Fisch
Orchester der Tiroler Festspiele Erl
Benjamin Britten (1913-1976)
Four Sea lnterludes aus der Oper Peter Grimes
op.33a
Anton Bruckner (1824-1896)
Symphonie Nr. 4 Es-Dur „Romantische"
02.07.2027 | 19.00 Uhr
Festspielhaus
Franui: JOSEPH ROTH - HOTEL SAVOY
Nicholas Ofczarek Musicbanda Franui
Neues Programm in Kooperation mit dem Burgtheater Wien. Eine Produktion der Musicbanda Franui. Uraufführung
Auf den Sensationserfolg mit Thomas Bernhards Holzfällen, den Franui mit Nicholas Ofczarek feierte, folgt ein neues gemeinsames Projekt; es wird in Erl aus der Taufe gehoben. Die kongeniale Bühnenkombination des Burgschauspielers mit der Musicbanda widmet sich diesmal Joseph Roths Roman Hotel Savoy, der 1924 erschien. Darin wird das gleichnamige Hotel in einer osteuropäischen Stadt zum Mikrokosmos des nach dem Ersten Weltkrieg zerfallenen Europa. Der Roman erzählt die Geschichte eines Kriegsheimkehrers, der im Hotel Savoy strandet. Es ist ein Ort extremer sozialer Gegensätze: Reiche schwelgen in den unteren Etagen im Luxus, in den oberen herrscht Elend. Die sozialen Spannungen steigern sich und entladen sich schließlich …
Was erwartet uns musikalisch: Franui verknüpft Hits der Operettenmusik aus der Zeit zwischen 1900 und 1935 mit Roths Text. Hinter jeder fröhlichen Melodie lauern Abgründe, Katastrophen, Tragödien – musikalische Überraschungen eben, so, wie man das von Franui kennt und schätzt.
03.07.2027 | 16.00 Uhr
Passionspielhaus
Richard Wagner: TRISTAN UND ISOLDE
Musikalische Leitung: Asher Fisch
Regie: Johannes Erath
Bühnenbild: Heike Scheele
Kostüme: Gesine Völlm
Lichtdesign: Andreas Grüter
Dramaturgie: Gerald Maria Bauer
Tristan: John Matthew Myers
Isolde: Irene Roberts
König Marke: René Pape
Brangäne: Kristina Stanek
Kurwenal: Christoph Pohl
Melot: Sean Michael Plumb
Ein junger Seemann / ein Hirt: Lucas van Lierop
Steuermann: Nikola Diskić
Orchester der Tiroler Festspiele Erl
Chor der Tiroler Festspiele Erl
09.07.2027 | 17.00 Uhr
Passionspielhaus
Richard Wagner: TRISTAN UND ISOLDE
10.07.2027 | 16.00 Uhr
Festspielhaus
Franz Schreker: DER FERNE KLANG
Musikalische Leitung: Christian Blex
Regie: Calixto Bieito
Bühne: Anna Kirsch
Kostüm: Anja Rabes
Licht: Michael Bauer
Fritz: Evan LeRoy Johnson
Grete: Lidia Fridman
Dr. Virgelius/der Baron: Ashley Riches
Die alte Graumann/eine Spanierin: Miriam Treichl
Der alte Graumann/ein Polizeimann: Mark Stone
Der Graf: Stefan Astakhov
Mary: Fan Zhou
Milli: Johanna Thomsen
Mizi: Laura Ulloa
Ein altes Weib/die Kellnerin: Carole Wilson
Wirt des Gasthauses/zweiter Chorist: Martin Summer
Ein Schmierenschauspieler/Rudolf: Ludwig Mittelhammer
Der Chevalier/erster Chorist: Alexander Marev
Ein zweifelhaftes Individuum: Robert Watson
Orchester der Tiroler Festspiele Erl
Chor der Tiroler Festspiele Erl
11.07.2027 | 11.00 Uhr
Festspielhaus
KEVIN CHEN
Mit einem außerordentlich vielseitigen Programm debütiert der "Rising Star" Kevin Chen bei den Tiroler Festspielen Erl. Das Programm ist als vielschichtige Studie über Variation, Verwandlung und klangliche Imagination gestaltet. Von Ludwig van Beethovens Bearbeitung eines russischen Volkslieds (Schöne Minka) bis zu den radikalen 32 Variationen in c-Moll zeigt sich das Prinzip der stetigen Metamorphose. Dieses setzt sich bei Felix Mendelssohn Bartholdy fort, dessen Variations serieuses die Form ins Romantische erweitern, während Franz Liszts Sicht auf Beethovens An die ferne Geliebte in eine neue klangliche Dimension überführt und gleichzeitig die Brücke zu Beginn des Konzerts schlägt.
Nach der Pause öffnet Alexander Skrjabin mit seinen visionären Klangwelten den Raum ins Transzendentale, bevor Liszts Jeux d'eaux und die Fassung der Les Preludes für Klavier solo (arrangiert vom jungen Pianisten selbst) Natur, Wasser und schillernde Klangbilder und pianistisches Feuerwerk kombinieren. So verbindet sich alles zu einer Reise von der Variation zur Vision.
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
aus Zehn Variationen über Volkslieder op. 107 Nr. 7: Air russe Schöne Minka
32 Variationen über eine eigenes Thema c-Moll WoO80
Ludwig van Beethoven/Franz Liszt (1811-1886)
An die ferne Geliebte S. 469
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Variations serieuses op. 54
Alexander Skrjabin (1872-1915)
aus 24 Präludien op. 11, Nr. 11 H-Dur
Fantasie h-Moll op. 28
Vers Ja flamme op. 72
Franz Liszt
aus Annees de pelerinage, Troisieme annee
S. 163, Nr. 4 Les jeux d'eaux a Ja Villa d'Este
Les Preludes (Poeme symphonique) S. 97 (Arr.: Kevin Chen)
16.07.2027 | 19.00 Uhr
Passionspielhaus
RICHARD STRAUSS
Musikalische Leitung: Asher Fisch
Sopran: Pretty Yende
Orchester der Tiroler Festspiele Erl
Richard Strauss (1864-1949)
Vier letzte Lieder
Anna Clyne (*1980)
This Midnight Hour für Orchester
Richard Strauss
Also sprach Zarathustra. Sinfonische Dichtung op. 30
17.07.2027 | 19.00 Uhr
Festspielhaus
Francesco Filidei: ACCABADORA (ÖEA)
Musikalische Leitung: Lucie Leguay
Regie, Bühne: Valentina Carrasco
Bühne: Mariangela Mazzeo
Kostüm: Mauro Tinti
Licht: Antonio Castro
Tzia Bonaria Urrai (L’Accabadora): Noa Frenkel
Maria: Rachel Masclet
Nicola Bastiu: Lodovico Filippo Ravizza
Andria Bastiu: Hugo Brady
Maestra Luciana/Giannina Bastiu/Una Voce: Victoire Bunel
Santino Littorra/Antonio Vargiu/Dottor Mastinu: Francesco Leone
Orchester der Tiroler Festspiele Erl
Sardinien in den 1950er-Jahren: ein Dorf, das noch ganz von archaischen Traditionen geprägt ist. Maria, das jüngste Kind einer kinderreichen Familie, wird – wie es der Brauch verlangt – von der kinderlosen Tzia Bonaria aufgenommen. Gefürchtet und respektiert zugleich ist sie eine „Accabadora“: tagsüber Näherin, nachts eine Frau, die das Leiden Sterbender beendet und so gleichsam den Faden des Lebens durchtrennt.
Wird Maria die Rolle als Tochter dieser „letzten Mutter“ annehmen können? Der eindringliche Roman von Michela Murgia inspirierte Francesco Filidei zu seiner neuen Oper. In der Inszenierung von Valentina Carrasco wird eine Welt lebendig, in der uralte Rituale, Landschaft und menschliche Schicksale untrennbar miteinander verwoben sind.
Die Tiroler Festspiele präsentieren als Koproduzenten der Uraufführung in Aix-en-Provence die österreichische Erstaufführung.
Auftragswerk des Festival D’Aix-en-Provence (Uraufführung: 4. Juli 2026) Koproduktion mit Opéra National de Lyon, Théâtres de la Ville de Luxembourg, Opéra de Dijon und Teatro Comunale di Bologna Österreichische Erstaufführung
18.07.2027 | 11.00 Uhr
Festspielhaus
Lesung mit Musik: INTIME BRIEFE
Lesung: Gregor Bloéb
Violine: Ruslan Talas, Julian Kainrath
Viola: Mariko Hara
Violoncello: Alexandra Kahrer
Der Name ist Programm: Intime Briefe nähert sich dem großen tschechischen Komponisten Leoš Janáček auf sehr persönliche Weise. Nach dem großen Erfolg der Callas-Lesung im Winter 2026 wird der Zyklus Lesung mit Musik im Sommer 2027 fortgesetzt.
Gregor Bloéb lässt Janáčeks Stimme in Auszügen aus seinen Briefen und Auszügen aus dem Buch von Jiří Ort lebendig werden, während ein hochkarätiges Ensemble um die Bratschistin Mariko Hara dessen musikalische Welt und Sehnsüchte auslotet. Im Zentrum steht das titelgebende Streichquartett Nr. 2, flankiert von zwei Preziosen Franz Schrekers, der 2027 im Opernprogramm erstmals – und endlich – in Erl präsent ist.
Ein ebenso intimes wie vielschichtiges Porträt eines großen Komponisten, gestaltet von einer Tiroler Schauspiel- Ikone.
Lesung aus
Jiří Ort (*1946)
Leoš Janácek – der späte Wilde. Liebe und Leben in Opern und Briefen
Leoš Janáček (1854–1928)
Streichquartett Nr. 2 „Intime Briefe“
Franz Schreker (1878–1934)
Intermezzo für Streichorchester op. 8 (Quartettfassung)
Scherzo für Streichorchester (Quartettfassung)
18.07.2027 | 16.00 Uhr
Festspielhaus
Franz Schreker: DER FERNE KLANG
23.07.2027 | 19.00 Uhr
Festspielhaus
Francesco Filidei: ACCABADORA (ÖEA)
24.07.2027 | 16.00 Uhr
Passionspielhaus
Richard Wagner: TRISTAN UND ISOLDE
25.07.2027 | 11.00 Uhr
Festspielhaus
LUCA SALSI
Bariton: Luca Salsi
Klavier: Nelson Calzi
Wer im Sommer 2025 am letzten Juliwochenende bei den Tiroler Festspielen war, wird die Auftritte von Luca Salsi als Höhepunkte in Erinnerung behalten. Mit seinen Rollenporträts als Rigoletto und als Giorgio Germont in La traviata setzte er Maßstäbe. Selbst an seinem freien Abend, den er als Zuhörer im Festspielhaus verbrachte, wurde er vom Publikum mit tosendem Applaus begrüßt – eine seltene Geste der spontanen Zuneigung seiner neuen Fans. Die Begeisterung war gegenseitig: Luca Salsi wollte spontan nach Erl zurückkehren. Bei den Planungshorizonten im Operngeschäft ein Wunsch, der sich so leicht umsetzen lässt.
Für 2027 aber entstand die Idee einer Liedermatinee, in dem der italienische Starbariton vor allem Musik seiner Heimat präsentiert und eine neue, intime Facette seines Künstlertums zeigt. Willkommen zurück, caro Luca!
Werke von
Wolfgang Amadeus Mozart, Gaetano Donizetti, Gioacchino Rossini und Giuseppe Verdi
25.07.2027 | 16.00 Uhr
Festspielhaus
Franz Schreker: DER FERNE KLANG